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Personenverzeichnis

Glossar - Personenverzeichnis

Adenauer, Konrad (1876-1967)

Deutscher Politiker. Erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland (1949-1963), Trug entscheidend zur Integration seines Landes in die Europäische Gemeinschaft. Geboren in Köln; Bürgermeister von Köln (1917-1933).  Vorsitzender des Preussischen Staatsrats und sehr bald einflussreiches Mitglied des katholischen Zentrums. 1952 erster Vorsitzender der CDU (Christlich-demokratische Union).  14 Jahre lang Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Dank seines Einflusses Beitritt der Bundesrepublik zum Europarat 1950. Unterstützte den Schuman-Plan von 1951 (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl). 1955 tritt Deutschland der Nordatlantikpakt-Organisation (Nato) bei. 1957 wird das Deutschland Adenauers Mitbegründerin der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

en.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer
www.konrad-adenauer-foundation.eu

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Adonnino, Pietro (1929)

Italienischer Politiker der Christlichen Demonkraten, europäischer Abgeordneter von 1979 bis 1984 und Verfasser von Texten zur Europäischen Staatsbürgerschaft

it.wikipedia.org/wiki/Pietro_Adonnino   (it.)

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Amato, Giuliano (1938)

In Turin geboren. Studium der Rechte in Italien und anschließend an der Columbia University in den USA. Professor der Rechte an der Universität von Sapienza in Rom. Ging in die Politik, nachdem er der sozialistischen Partei beigetreten war, bleibt jedoch eher außerhalb der politischen Parteien. Mehrfach Minister und Staatssekretär in Italien. Wird anschließend zum stellvertretenden Präsidenten des Europäischen Konvents ernannt, der mit der Erarbeitung des Europäischen Verfassungsvertrags beauftragt ist. Ist wegen seinen Kompromissbereitschaft und seine Mäßigung bekannt. Überzeugter Europäer. Mitglied mehrerer europäischer und amerikanischer think tanks.

fr.wikipedia.org/wiki/Giuliano_Amato

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Bayrou, François (1951)

In Bordères (Frankreich) geboren. Literaturstudium und Abschluß. Französischer Schriftsteller und Politiker. Überzeugt bekenntnisfreies Mitglied der christlich-demokratischen Partei. Erziehungsminister der französischen Regierung. Führt nach umsichtigen Beratungen mit den interessierten Parteien Reformen ein. Nimmt an mehreren Präsidentschaftswahlen teil. Europäischer Föderalist:“ Ohne Europa, ohne politische Union und ohne Demokratie wird der Lauf der Welt zu einem Schicksal, auf das die Völker unseres Kontinents keinen Einfluß mehr haben. Immer wenn es darum geht, sein Gewicht bei der Gestaltung der Zukunft der Welt einzubringen stellt man fest, „wie notwendig Europa ist.“

 

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Bayrou

 

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Barre, Raymond (1924-2007)

(plan Barre)
Bürgermeister von Lyon seit 1995. Geboren in Saint-Denis, la Réunion (F). Beamter und international bekannter Politiker. Professor für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Vizepräsident der EG-Kommission (1967-1972). Französischer Premierminister (1976-1978).
 http://fr.wikipedia.org/wiki/Raymond_Barre

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Bilger, François (1934)

Professor an der Pasteur-Universität Straßburg, Fakultät für Volks- und Betriebswirtschaft.  Anhänger der sozialen Marktwirtschaft. (Rhenane, Freiburger Schule). Siehe blog:

www.ecodico.net/theories-economiques/economie-sociale-de-marche-:-le-blog-de-francois-bilger-114-74-0-0.html

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Boissonnat, Jean (1929)

Französischer Wirtschaftswissenschaftler, Journalist und engagierter Christ. Gründet mit Jean-Jacques Servan-Schreiber die Zeitung „Expansion“ und „L’Entreprise“. Verfasser zahlreicher Bücher. Professor für Wirtschaft.

fr.wikipedia.org/wiki/Jean_Boissonnat

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Cäsar, Julius (Rom, 101 v.Chr. – 44 v.Chr)

Römischer General, Staatsmann und  Schriftsteller. Für seinen politischen Aufstieg nutzte er die reformatorischen und demagogischen Strömungen und ließ sich zum Diktator auf Lebenszeit ausrufen. Er erweiterte die Grenzen des römischen Reiches bis zum Rhein und durch die Eroberung Galliens bis zum Atlantik. Er setzte seine Legionen ein um die Macht an sich zu reißen und alle seine Gegner zu schlagen. Sein Widerstand gegen die Mitglieder des Senats erfuhr ihren Höhepunkt als er mit seiner Armee nach Rom einmarschierte und Pompejus in die Flucht schlug („Alea jacta est“) indem er den Rubikon überschritt). Das führte zu seinem Sturz. Er wurde Opfer einer von einigen Senatoren organisierten Verschwörung, an der auch sein Sohn im Geiste, Brutus, beteiligt war.

fr.wikipedia.org/wiki/Jules_C%C3%A9sarhttp://www.histoire-en-ligne.com/spip.php?article134

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Chiti, Vannino (1947)

Italienischer Linkspolitiker, in Pistoia geboren. War Minister und ist anerkannt als Spezialist für institutionelle Reformen.

it.wikipedia.org/wiki/Vannino_Chiti

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Cobbaut, Robert (1938)

1938 in Belgien geboren. Studium der Rechte in Löwen. Research Fellow an der Universität von Chicago, Geschäftsführung. Professor für Finanzwirtschaft in verschiedenen Universitäten in Belgien und Frankreich. Professor Emeritus. Mitglied des Vorstands mehrerer Unternehmen. Zahlreiche Veröffentlichungen über die internationale Finanzwirtschaft.

Siehe auch: http://perso.cpdr.ucl.ac.be/rcobbaut/RCcv.pdf



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Churchill, Winston Leonard Spencer (1874-1965)

1900 in Oxford (GB) geboren; tritt der konservativen Partei bei und wird anschließend Mitglied der liberalen Partei. In der Zeit vor dem Krieg mehrfach Minister. 1924 kehrt er zur Partei zurück. 1940 Premierminister. Als solcher verkörpert er den britischen Widerstand gegen das Naziregime. Unterzeichnet 1941 zusammen mit Roosevelt die Atlantik-Charta der drei « Großen », die an den Konferenzen der Alliierten teilnehmen. 1945 verurteilt er den „eisernen Vorhang“ und den sowjetischen Expansionismus.   Erneut Premierminister (1951-1955) bevor er sich aus dem politischen Leben zurückzieht. Litteratur-Nobelpreis 1953. Er verfasste  auch seine Kriegserinnerungen.

fr.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill

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Colombo, Umberto (1927)

Italienischer Unternehmenschef ; geboren in Livorno. Studium an der Universität Pavia und am Massachusetts Institute of Technology. Direktor bei Montedison, Präsident der italienischen Kernenergieagentur. Präsident der Europäischen Wissenschaftsstiftung. Von 1993-1994 Minister. Autor mehrerer wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

it.wikipedia.org/wiki/Umberto_Colombo

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Coulie, Bernard (1959)

In Brüssel geboren. Doktor der Philologie und der Geschichte des Orients.
Wird 2004 zum dritten nicht konfessionsgebundenen Rektor der Katholischen Universität Löwen gewählt.

wwwcvw.sipr.ucl.ac.be/afficheCv.do de fr.wikipedia.org/wiki/Bernard_Coulie

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Curvers, Alexis (1906-1992)

In Lüttich (B) geboren. Philosoph und Schriftsteller. Tempo di Roma, Preis des Prinzen Pierre von Monaco 1960.

Le Monastère des deux saints Jean (Actes Sud)
www.wallonie-en-ligne.net/1995_Cent_Wallons/Curvers_Alexis.htm

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Davignon, Etienne (1932)

In Ungarn geboren, jedoch belgischer Nationalität. Staatsexamen als Doktor der Rechte und Abschluß in thomistischer Philosophie. Studium der Wirtschaftswissenschaft. Im Außenministerium als Attaché im Amt für Afrikanische Angelegenheiten (1959). Kabinettschef im Außenministerium der Regierung Paul-Henri Spaaks (1964) und der von Pierre Harmel (1965 gebildet). Einflussreiches Mitglied der Europäischen Kommission (1977-1985) . Verfasser des „Davignon-Berichts“ über die „beste Art, im Bereich der politischen Einigung unter der Perspektive der Erweiterung der Europäischen Gemeinschaften Fortschritt zu erzielen“. Im Vorstand der Société Générale de Belgique (1989). Er war ferner eine der Stützen der Schaffung von SN Brussels Airlines, der Fluggesellschaft, die der Sabena nachfolgte, die Ende 2001 in Konkurs gegangen war.

www.touteleurope.fr/fr/union-europeenne/ue-au-fil-du-temps/les-personnages-cles/etienne-davignon-1932.htmlhttp://fr.wikipedia.org/wiki/Etienne_Davignonhttp://www.belgium.be/eportal/application?languageParameter=fr&pageid=contentPage&docId=5369

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Dehaene, Jean-Luc (1940)

In Montpellier geboren. Studium der Rechte in Namur (französisch) und in Löwen (flämisch). Mitglied der linken christlichen Zentrumspartei. Mehrfach Premierminister der Belgischen Regierung. Führte zusammen mit Philippe Maystadt* den Vorsitz bei der Sanierung der belgischen Staatsfinanzen mit dem Ziel, Belgien 1999 in die Eruozone zu bringen. Ist für seinen Pragmatismus bekannt. Wurde zum stellvertretenden Präsident des Europäischen Konvents zur Erarbeitung eines Europäischen Verfassungsvertrags ernannt, insbesondere für die Beziehungen zur bürgerlichen Gesellschaft

premier.fgov.be/fr/formerpm/portraits/j_l_deha.html

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Delors, Jacques (1925)

Französischer Politiker und Wirtschaftswissenschaftler . In Paris geboren . Studium an der Universität Paris. Mitglied der sozialistischen Partei. Abteilungsleiter an der Banque de France . 1981-1984 Wirtschafts- und Finanzminister. 1985-1994 Präsident der Europäischen Kommission.  

fr.wikipedia.org/wiki/Jacques_Delors

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Delruelle, Edouard (1963)

Professor an der Universität Lüttich, wo er Moralphilosophie und Politik sowie  Rechtsphilosophie lehrt. Er veröffentlichte u.a. L’humanisme inutile et incertain? (Humanismus – unnötig und ungewiß?) (1999) Er beteiligt sich regelmäßig an den öffentlichen Debatten zu „Fragen der Gesellschaft“.

www.philopol.ulg.ac.be/telecharger/membres/edouard_delruelle.pdf

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Fisher, Joschka (1948)

Deutscher. In eine ungarischen Familie in Gerabronn (Baden-Württemberg) geboren. Zunächst Fotograf. Er betreibt mehrere kleine Gewerbe, ist aber gleichzeitig in Parteien der extremen Linken aktiv, deren gewaltbereite Methoden er mißbilligt. Tritt der Partei der Grünen bei. Umweltminister in mehreren Regierungen. Beschließt seine politische Karriere als Außenminister und Vizekanzler. Er lehrt Diplomatie bei internationalen Krisen in Princeton (USA).Als europäischer Föderalist macht er 2000 den Vorschlag, das politische Europa wieder in Schwung zu bringen und unterstützt den Verfassungsvertrag.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer

 

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Duisenberg, Willem Frederik (1935-2005)

Niederländischer Wirtschaftswissenschaftler. In Heerenveen (Niederlande) geboren. Studium an der Universität  Groningen. 1966-1969 IWF. Von 1973-1977 Finanzminister; von 1988-1990 Präsident der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS); von 1997-1998 Präsident des EWI. Veröffentlichung: der IWF und das internationale Währungssystem (1966). Vom 1. Januar bis 31.Oktober 2003 Erster Präsident der EZB.  

en.wikipedia.org/wiki/Wim_Duisenberg

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Fourcade, Jean-Pierre (1929)

(Fourcade-Bericht)
Französischer Politiker, in Marmande (Frankreich) geboren. Rechtswissenschaft und Institut für Politische Studien ; Ecole nationale d’administration (ENA).
Von 1974-1976 Wirtschafts- und Finanzminister; von 1976-1977 Minister für Ausrüstung, Verkehr und Raumordnung; Bürgermeister von Saint-Cloud (1973-1989) 

www.cedef.minefi.gouv.fr/histomin/ministres/fiche076.html

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Genscher, Hans-Dietrich (1927)

Deutscher Politiker, in Reideburg (Deutschland) geboren. Mitglied der Freien Demokraten (FDP). Bundesminister von 1969-1992; Vizekanzler von 1974-1992. Doktor honoris causa mehrerer Universitäten. Preis Prinz von Asturien (1990)

de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher

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Geuenich, Michael (1935)

In Morschenich, Kreis Düren (Deutschland) geboren. Mitglied der SPD (seit 1959). Vorsitzender des DGB(Deutscher Gewerkschaftsbund)-Landesbezirkes Nordrhein-Westfalen (1982-1985): Mitglied des GBV (Geschäftsführender Bundesvorstand), leitet die Abteilungen Wirtschaftspolitik, Struktur – und Umweltpolitik  (1985-1998), von 1990 an ebenfalls Unternehmens- und Tarifpolitik. Seit 1999 im Ruhestand.  

www.ena.lu/europe/union-europeenne/michael-geuenich.htm

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Giscard d'Estaing, Valéry (1926)

Französischer Politiker. In Koblenz (Deutschland) geboren. Studium an der École Polytechnique und an der École nationale d’administration (Éna). Präsident Frankreichs (1974-1981). Wirtschafts- und Finanzminister (1962-1966, 1969-1974). Ruft 1986 mit Helmut Schmidt den Ausschuß für die Europäische Währungsunion ins Leben. Im Dezember 2001 wird er vom Europäischen Gipfel von Laeken zum Präsidenten des Konvents über die Zukunft Europas ernannt, der den Verfassungsvertrag erarbeitet.

 

http://www.ccre.org/bases/T_596_7_3503.doc

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Grauwe, Paul de (1946)

Belgischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker. In Brüssel (Belgien) geboren. Studium an der katholischen Universität Löwen (wo er auch lehrt) und an der  John Hopkins University. Mitglied des Parlaments und  seit 1999 Mitglied des belgischen Senats. Doktor Honoris Causa mehrerer Universitäten.

www.econ.kuleuven.be/eng/fetew/medewerker/userpage.aspx

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Greenspan, Alan (1926)

In New York (USA) geboren. Wollte Musiker werden. Studium an der Universität von New York un Columbia. Von Richard Nixon zum Präsidenten des Council of Economic Advisers ernannt. Präsident des Ausschusses der Gouverneure des Federal Reserve System mit 5. Mandat, das im Januar 2006 ausläuft. Präsident des Federal Open Market Committee.

de.wikipedia.org/wiki/Alan_Greenspan

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Habsburgo, Otto de (1912)

Er ist das gegenwärtige Familienoberhaupt des Hauses Habsburg-Lothringen und ist in Reichenau an der Rax geboren (das heute zum Land Niederösterreich gehört).
Anhänger der europäischen Einigung und Präsident der internationalen

Paneuropäischen Union von 1986 bis 2004 und Abgeordneter des Europäischen Parlaments von 1979 bis 1999, Vertreter des (deutschen) Bundeslands Bayern als Mitglied der konservativen Partei CSU. Er war Alterspräsident und führte zwei Mal den Vorsitz bei Eröffnungssitzungen des Europäischen Parlaments. Seine Sympathie für Opus Dei ist gemeinhin bekannt. Er war von Anfang an ein groβer Unterstützer des Erweiterungsgedankens der Europäischen Union (und sprach sich insbesondere für den Beitritt Ungarns aus).

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Habermas, Jürgen (1929)

Deutscher Philosoph und Soziologe, Professor an der Universität Heidelberg und anschließend in Frankfurt. Leitet das Max-Planck-Institut und erhält 2004 den Kyoto-Preis. Als Mitglied der Schule für „kritische Soziologie“ versucht er die Theorie von Karl Marx in den Lehrplan der Universität aufzunehmen. Von Karl Weber beeinflusst. Theoretiker des „Verfassungspatriotismus“ der vom Nationalstaat losgelöst ist.

fr.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas

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Hallstein, Walter (1901-1985)

In Mainz  (Deutschland) geboren. 1950 von Adenauer zur Führung der deutschen Delegation bei der Konferenz über den Schuman-Plan in Paris beauftragt.
Erarbeitet mit seinem Mitarbeiter Wilhelm Grewe die „Hallstein-Doktrin“. 1958 erster Präsident der EWG-Kommission. Veröffentlicht 1959 den Plan für einen gemeinsamen europäischen Markt. Als Föderalist gegen ein Europa der Staaten. von 1968-1974 Präsident der Europäischen Bewegung.

en.wikipedia.org/wiki/Walter_Hallstein

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Hänsch, Klaus (1938)

In Sprottau (D) geboren. Mitglied der SPD. Von 1994-1996 Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Kommission „Wirtschaft“ des Europäischen Konvents zur Überarbeitung der Europäischen Verträge.  Scheitert mit seinem Vorschlag, der Europäischen Kommission in den wirtschaftlichen Angelegenheiten der EU sowie in der Euro-Zone eine wichtigere Rolle zuzugestehen.
 

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Herman, Fernand (1932-2005)

 

In Boirs (Belgien) geboren. Rechts- und Volkswirtschaftsstudium. Wirtschaftsminister (1975-77), Senator (1977-78), Mitglied der Abgeordnetenkammer (1978-80). Stellvertretender Vorsitzender der sozial-christlichen Partei (PSC) und Abgeordneter des europäischen Parlaments (1979-1999). Präsident der Europäischen Union der belgischen Föderalisten bis zu seinem Tode. Glühender Verfechter der europäischen Währung und des europäischen Föderalismus. Starb nach einem Herzanfall, der ihn ereilte, während er an einem Kongreß der Föderalisten in Ungarn teilnahm. Zahlreiche Artikel über Europa in unterschiedlichen Zeitungen und Bücher über den Aufbau Europas.

Siehe auch: http://www.epp-ed.eu/press/peve05/eve010_fr.asp

 

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Hayek, Friedrich August von (1899-1992)

In Wien (Österreich) geboren. Wirtschaftswissenschaftler an der London School of Economics nach erfolgreichem Abschluß des Rechts- und Soziologiestudiums.
Experte für Fragen der Währungspolitik und des Wirtschaftswachstums. Seine Analyse der politischen Kräfte machten ihm zum Befürworter der freien Marktwirtschaft. Erhielt 1974 den Nobelpreis für Wirtschaft.

fr.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Hayekhttp://cepa.newschool.edu/het/profiles/hayek.htm

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Herzog, Philippe (1940 )

In Bruay-en-Artois (F) geboren. Abschluß an der ENSAE, Wirtschaftswissenschaftler. Am 18. Juni 1989 ins Europäische Parlament gewählt, wo er bis 2004 bleibt. Ehemaliger wirtschaftspolitischer Sprecher der kommunistischen Partei Frankreichs. Professor an der Universität Paris X. Führt die Organisation von „Confrontations Europe“. Befürworter einer aktiven Beteiligung der Bürger an den Institutionen.

fr.wikipedia.org/wiki/Philippe_Herzog

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Jespers, Jean-Jacques (1946)

Doktor der Rechte und Lizenziat für Journalismus. Er war 33 Jahre lang Journalist beim RTBF. Seit 1980 unterrichtet er in der Abteilung für Informations- und Kommunikationswissenschaften der Freien Universität Brüssel. Er ist ferner an der Radiosendung „Das Spiel der Wörterbücher“
(Le Jeu des dictionnaires) beteiligt, das in der Woche im ersten Programm
des Rundfunkts ausgestrahlt wird

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Juncker, Jean-Claude (1954)

In Redange (L) geboren. Premierminister des Großherzogtums Luxemburg seit 1995. Mitglied der Christlich-Sozialdemokratischen Partei. Er hat den Unionsvertrag maßgeblich mitgestaltet und sein Beitrag führte zum erfolgreichen Abschluß des Gipfels von Dublin im Dezember 1996. Die luxemburgische Präsidentschaft des Europäischen Rates (ab Mitte 1997) rief den Prozeß von Luxemburg ins Leben (Aktionsplan zur Beschäftigung), was J.-C. Juncker ermöglichte, seine Ziele für ein sozialeres Europa darzulegen. Am 5. Februar 2002 wird er vom französischen Staatspräsidenten, Jacques Chirac zum Grand Officier de la Lègion d’honneur geschlagen.  2005 wird er erster Vorsitzender der Eurogruppe. Er ist Mitglied des Ehrenkomitees von PROMEURO.   

www.gouvernement.lu/gouvernement/premier_ministre/index.html

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Kant, Emmanuel (1724-1804)

Deutscher Philosoph. Nach dem Studium der Theologie, der Philosophie und der Wissenschaften verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer und lehrt dann an der Universität von Königsberg. Man unterscheidet zwischen zwei Zeitabschnitten in der Kantschen Philosophie.
Im ersten, dem sog. vorkritischen, erläutert er eine Metaphysik, die der Leibnitz’ und Wolfs nahe steht, in dem Bemühen,  die Frage nach dem Ursprung der Welt zu beantworten. Von 1770 an jedoch nimmt seine Denkweise eine entscheidende Wendung. Es ist der Beginn des sog. „kritischen“ Zeitabschnitts (Untersuchung der Macht der Vernunft), in der er die ihm eigene Philosophie entwickelt. Kant beschäftigt sich nunmehr mit der Frage nach dem Ursprung und den Grenzen des Wissens (theoretische Vernunfttheorie) und der Möglichkeit, tätig zu werden (praktische Vernunft).

atheisme.free.fr/Biographies/Kant.htmhttp://agora.qc.ca/mot.nsf/Dossiers/Emmanuel_Kanthttp://en.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant

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Keynes, John Maynard (1883 – 1946)

Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler. In Cambridge geboren. Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 verfaßt er seine beiden Hauptwerke: Der Währungsvertrag (1931) und die Allgemeine Theorie der Beschäftigung, der Zinsern und des Geldes (1936). Als Nationalökonom Großbritanniens wurde er zum stellvertretenden Gouverneur der Bank von England ernannt und beauftragt, ein Projekt zur internationalen Währungsstabilität zu erarbeiten.  Dieses führte zusammen mit dem Plan White während der Konferenz von Bretton-Woods zur Schaffung des internationalen Währungsfonds und der Internationalen Bank für Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung.

fr.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes

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Kohl, Helmut (1930)

Geboren in Ludwigshafen. Studium der Geschichte, der Rechts- und Staatswissenschaften.  Wird 1973 Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Union (CDU). Deutscher Bundeskanzler von 1982-98. Hat maßgeblich zur deutschen Wiedervereinigung beigetragen . In der Überzeugung, dass ein großer Teil der EG heute politische und wirtschaftliche Stabilität, ja sogar ein gewisses Maß an Wohlstand genießt, fordert der ehemalige Bundeskanzler die Bürger auf, sich am „weiteren Ausbau unseres Hauses Europa“ zu beteiligen (einer seiner Lieblingsausdrücke). Für Helmut Kohl ist der Euro das Bindemittel zwischen den Nationen der Gemeinschaft und wird deren Annäherung konsolidieren.  

fr.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl

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Lamfallussy, Alexandre (1929)

Geboren in Kapuvar (Ungarn), belgischer Bankdirektor und Wirtschaftswissenschaftler. Berater, stellvertretender Generaldirektor, dann Generaldirektor der BIZ (1976-1993). Präsident des Europäischen Währungsinstituts (EWI) von 1994 bis Juni 1997.  Ist maßgeblich an der Einführung des Euro beteiligt, sowie an Vorschlägen zur Schaffung eines großen Europäischen Finanzmarkts. Wird von dem Niederländer Willem Duisenberg abgelöst. Befindet sich im Ruhestand.

fr.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Lamfalussy

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Le Goff, Jacques (1924)

Französischer Historiker, in Toulon geboren. Präsident der „Ecole des hautes études en sciences sociales (1975-1977) und Teilnehmer an der Führung der Jahrbücher (Annales). Verfasser zahlreicher Werke über das Mittelalter. Vermischt die quantitative Methode mit der historischen Anthropologie. Er verficht die Idee einer Geschichte „in der die materielle Zivilisation und die Kultur sich in der sozio-ökonomischen Analyse der Gesellschaften durchdringen“.

fr.wikipedia.org/wiki/Jacques_Le_Goff

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Lévi-Strauss, Claude (1908)

In Brüssel als Kind französischer Eltern geboren. Nach dem Studium der Philosophie wandte er sich der Ethnologie zu. Nach seiner Lehrtätigkeit in Sao Paulo und in den Vereinigten Staaten wurde er zum Professor für soziale Anthropologie am Collège de France (1959) ernannt. Er widersetzt sich dem unilinearen Evolutionismus von Morgan und dem Funktionalismus von Malinowski und Radcliffe Brown. Er wollte der Anthropologie eine neue Methodik verleihen. Nach sorgfältiger Beobachtung und Beschreibung der sozialen Beziehungen entwickelt er formelle Modelle, die die Struktur der Gesellschaft darlegen.

www.memo.fr/Dossier.asp
en.wikipedia.org/wiki/Claude_L%C3%A9vi-Strauss   

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Maalouf, Amin (1949)

Geboren in Beirut. Journalist und Schriftsteller. Hat mehrere Werke über den Islam veröffentlicht:
 Les Croisades vues par les Arabes, Le Rocher de Tanios, prix Goncourt 1993, sowie über die gemischte Identität : Les identités meurtrières, 1998. Lebt seit 1976 in Frankreich.

leb.net/~aljadid/essays/DeadlyIdentities.html

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Marjolin, Robert (1911-1986)

In Paris geboren. Universitätsprofessor. Pro-Europäer. Mitglied des Plans Monet. Europäischer Kommissar (1958-1967) Verfasser des Plans, der zur Einführung der Europäischen Währungseinheit – dem Währungskorb (1975) führte. Ebnet den Weg für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion. Inhaber mehrerer europäischer Ehrentitel.

fr.wikipedia.org/wiki/Robert_Marjolinhttp://www.ena.lu/mce.cfm

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Maystadt, Philippe (1948)

Belgischer Politiker, in Verviers (B) geboren. Doktor der Rechte, mehrfach Wirtschafts- und Finanzminister, sowie stellvertretender Premierminister. Ist an der Sanierung der öffentlichen Finanzen Belgiens beteiligt.  Er handelt den Maastrichter Vertrag aus und unterzeichnet ihn. Professor an der (Katholischen?) Universität von Louvain-la-Neuve.  Von 1993-1998 Vorsitzender des Interimsausschusses des Internationalen Währungsfonds*. Seit 2000 Präsident der Europäischen Investitionsbank

www.senate.be/www/

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Mény, Yves (1943)

Französischer Spezialist für die Europäischen Institutionen. Yves Mény wird 1943 in Goven (Ille-et-Vilaine) geboren. Nach dem Studium der politischen Wissenschaften spezialisiert er sich im Bereich öffentlicher Institutionen und wird Professor an der Universität Rennes, Paris-II, am Institut d’études politiques in Paris, in den Vereinigten Staaten, in Spanien und in Italien. In Fiesole leitet er das Robert-Schuman-Zentrum für Studien nach dem Erwerb des Doktorgrads, eine Abteilung des Europäischen Universitätsinstitut von Florenz.  Er veröffentlicht zahlreiche Werke, unter anderem ein „Verfassungslexikon“ (mit Olivier Duhamel), „Die Korruption der Republik“ und „Demokratie und Korruption in Europa“.

www.amb-grece.fr/presidence/yves_meny.htm

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Mises, Ludwig von (1881 - 1973)

In Österreich-Ungarn geboren. Lehrt von 1945 bis 1969 an der Universität von New York und wird als eine der führenden Persönlichkeiten der Österreichischen Schule für Volkswirtschaft angesehen. 1912 veröffentlicht er seine Theorie über Geld und Kredit, in der er darlegt, dass das Gesetz von Angebot und Nachfrage auch für das Geld gilt und diesem seinen „Preis“ verleiht, der wiederum seine Kaufkraft ausmacht. 1922 sagt er in seinem Buch Sozialismus den Niedergang des Kommunismus aufgrund des Gedankens voraus, dass eine Volkswirtschaft ohne Marktpreise nicht funktionieren kann. Er ist Verfechter der Golddevisenwährung.  

www.mises.org/content/mises.asp  (angl)http://fr.wikipedia.org/wiki/Ludwig_von_Mises

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Monnet, Jean (1888-1979)

Mit Robert Schuman einer der Gründerväter Europas. In Cognac (F) geboren; führt die internationalen Geschäfte des väterlichen Betriebes und nimmt 1917  an der Schaffung des alliierten Rates für den Seetransport teil, was ihn zu der Überzeugung führt, dass allein die Solidarität zwischen den Europäischen Nationen ihnen  ermöglicht, ihre wirtschaftliche Stärke und ihr internationales Prestige wieder herzustellen. Mehrere Länder bitten ihn um Hilfe bei der Sanierung ihrer Finanzen.
Verfasser des Schuman-Plans, dem Fundament für den europäischen Integrationsprozeß. Erster Präsident der EGKS. Er fordert die Beschleunigung der europäischen Integration und insbesondere die Einsetzung eines überstaatlichen Gremiums. Nach 1955 gründet er den „Aktionsausschuß für die Vereinigten Staaten von Europa“, die Ausgangspunkt für die meisten großen europäischen Fortschritte. Seit der ersten Stunde bedeutender Verfechter eines Europas mit europäischer Währung.  

www.jean-monnet.net

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Montaigne, Michel de (1533-1592)

In Bordeaux geboren. Denker und Humanist, Moralist und französischer Politiker der Renaissance. Nach seiner Tätigkeit als Rat am Gerichtshof von Périgueux (Cour des aides de Périgueux) wurde er Mitglied des Parlaments von Bordeaux (1557). Seine literarische Tätigkeit begann mit dem Tod seines Vaters mit der Übersetzung der Theologie der Natur (La Theologie naturelle) von Raymond Sebonde. Er begann etwa 1572 mit Abfassung von Essais, das Ergebnis umfangreicher Lektüre.

fr.wikipedia.org/wiki/Michel_de_Montaigne

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Mundell, Robert (1932)

Wirtschaftswissenschaftler, in Kingston (Ontario, Kanada) geboren. Im Massachusset Institute of Technology (MIT) erarbeitet er parallel zu Marcus Fleming ein Wirtschaftsmodell. Die parallel durchgeführte Arbeit führt zur Theorie  optimaler Währungsgebiete, was beide dazu veranlaßt, die Schaffung eines einheitlichen Währungsgebiets in Europa vorzuschlagen.  1999 erhält Mundell den Nobelpreis für Wirtschaft.

www.columbia.edu/~ram15/

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Nowak, Maria (1935)

In Polen geboren, von wo sie 1943 flieht. Studium am Institut für politische Studien und an der London School of Economics. Verbringt einige Jahre im Rahmen von Entwicklungsprojekten in Guinea und kehrt nach Frankreich zurück, wo sie an der Entwicklung  des Modells der Grameen Bank arbeitet, die sie in Bangladesch selbst studiert. Stimmt das Modell auf Afrika ab und anschließend auf Europa, wo sie 1989 die Vereinigung für das Recht auf wirtschaftliche Initiativen gründet (ADIE), das als Modell für zahlreiche Vereinigungen für Mikro-Kredite in Europa und Afrika dient.  Sie ist Verfasserin der Arbeit „die Bankkauffrau der Hoffnung“ (Albin Michel 1994). Zahlreiche französische und internationale Ehrungen.

www.european-microfinance.org/qsn_ca_maria.php

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Padoa-Schioppa, Tommaso (1940)

In Bellune, Venetien, geboren. Berater am Institut pour les Affaires internationales (Rom). Generaldirektor für Wirtschaft und Finanzen der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1979-1983). Stellvertretender Generaldirektor der Bank von Italien (1984-1997). Präsident der Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (1997-1998). Zum Professor honoris causa für Wirtschaft der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt ernannt. Minister der Regierung Romano Prodi II (2006). Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank. Präsident des think tank von Notre Europe.

en.wikipedia.org/wiki/Tommaso_Padoa-Schioppa

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Pébereau, Michel (1942)

Beauftragter und anschließend technischer Berater des Wirtschafts- und Finanzministers Valéry Giscard d’Estaing (1970). Kabinettsdirektor von René Monory (1978). Privatisierung des ‚Crédit commercial de France’ (1986), dem er von 1983 bis 1993 vorstand. Präsident der Banque nationale de Paris’ (1993 – 2000). Im August 1999 startet er ein doppeltes öffentliches Angebot zum Austausch von Wertpapieren der Société génerale und von Paribas. Das erste Angebot scheitert, der Erfolg des zweiten jedoch gestattet  die Schaffung von BNP Paribas. Lehre und Leitung des Institut d’études politiques de Paris (1968-2000). Schaffung eines Ausschusses zur Untersuchung der öffentlichen Schulden Frankreichs (2005). Leiter des Institut de l’entreprise’(2005). Präsident des Aspeninstituts in Frankreich (2004). Vertreter des Staates im Vorstand von EADS (2007).

fr.wikipedia.org/wiki/Michel_P%C3%A9bereau

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Pinder, John (1924)

In London (GB) geboren. Präsident des Federal Trust, Ehrenpräsident der Union europäischer Föderalisten, Vizepräsident der Europäischen Bewegung in Großbritannien. Lehrt am Europa-Kolleg in Brügge und war 21 Jahre lang Direktor des Instituts für politische Studien in London. Neuere Veröffentlichungen:  
 European Community: The Building of a Union (1991), Federal Union: the Pioneers (mit R. Mayne, 1990), Maastricht and Beyond (1994).

www.fedtrust.co.uk/default.asphttp://www.federalunion.org.uk/europe/reallycitizens.shtml

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Pleven, René (1931-1993)

In Rennes geboren. Französischer Politiker. Europäischer Vertreter der „Automatic Telephone Company“. Schließt sich 1940 de Gaulle in London an und vertritt das französische Heer in den USA. Wird Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Regionalentwicklung. Einer der am meisten beachteten Politiker der IV. Republik, von seinen Kollegen wegen seines Engagements für Europa geschätzt. Verfasser des „Pleven-Plans“.

 

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Pleven

 

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Prate, Alain (1928-1997)

In Lille (F) geboren. Generaldirektor für Wirtschaft und Finanzen der EG-Kommission ((1961-1965).  Wirtschaftspolitischer Berater von General de Gaulle (1967-1969). Vizepräsident der EIB (1984-1994). Vorsitzender des Aufsichtsrats von CNP Assurances (1994-1997). Autor des Buches ‘Quelle Europe ?’, 1991 (Ed. Julliard). Mitglied des Ehrenkomittees von PROMEURO.

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Prodi, Romano (1939)

Italienischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker. Präsident der Union, Koalition der Zentrums-Linksparteien (2005). Präsident des italienischen Ministerrats (Mai 1996 – Oktober 1998). Präsident der  Europäischen Kommission (von September 1999 bis November 2004). Ehrenpräsident der demokratischen Partei Europas. Im April 2006 gewinnt die Union knapp die Parlamentswahlen in Italien und Romano Prodi wird somit Nachfolger von Silvio Berlusconi im Vorsitz des Rates.

ec.europa.eu/archives/commission_1999_2004/prodi/president/cv_fr.htm

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Randzio-Plath, Christa (1940)

Geboren in Deutschland. Doktor der Rechte und der Soziologie, Mitglied der SPD. von 1992 bis 2004 Leiterin des Unterausschusses für Währungsfragen des Europäischen Parlaments.  Verfasserin zahlreicher Artikel.

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Rawls, John (1921)

Geboren in Baltimore (USA, Maryland) Einer der herausragendsten Philosophen der Nachkriegszeit. Veröffentlichungen: Die Theorie der Gerechtigkeit (1971), politischer Liberalismus(1993). Wird auch „der marxistische Philosoph“ genannt. Befürworter eines verantwortungsbewussten Liberalismus. Versuchte, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Liberalismus miteinander in Einklang zu bringen. „Es gibt keine Umverteilung, ohne das sie nicht auch den Ärmsten zugute kommt“. Nach seiner Wirtschaftsphilosophie muß ein liberaler Staat allen den Zugang zu den Grundrechten garantieren. Er beschäftigte sich auch mit dem kulturellen Pluralismus und legte dar, wie ein liberaler Staat sehr unterschiedliche Kulturen in einem politischen  Ganzen zusammenführen kann.

fr.wikipedia.org/wiki/John_Rawls

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Rueff, Jacques (1896-1978)

In Paris (F) geboren. Student an der Ecole polytechnique und Doktor der Rechte. Verfasser mehrerer Berichte über den Französischen Franc, die zu dessen Aufwertung beitrugen. Auf der Grundlage eines dieser Berichte führt Präsident de Gaulle den neuen Franc ein. Mitglied der Finanzabteilung des Völkerbundes (1027-1930). 1952 wird er an den Gerichtshof der EGKS berufen. Gegner von Lord Kexnes (siehe Bretton Woods). Bis zu seinem Tod ist er ein leidenschaftlicher Verfechter der Rückkehr zum Goldstandard und kritisiert die Vorherrschaft des amerikanischen Dollars.

fr.wikipedia.org/wiki/Jacques_Rueff

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Santer, Jacques (1937)

In Wasserbillig (L) geboren. Luxemburgischer Politiker. Studium an den Universitäten Straßburg und Paris. Anwalt.  Mitglied der Christlich-sozialen Partei. Finanzminister (1979-1984). Premierminister bis 1995. Von 1995-1999 Präsident der EU-Kommission.  Tritt infolge von Beschuldigungen des Betrugs seitens einiger Mitglieder der Kommission zurück. Mitglied des Europäischen Parlaments bis 2004.

fr.wikipedia.org/wiki/Jacques_Santer

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Sapir, André

Professor für Wirtschaft an der Freien Universität Brüssel und Mitglied von ECARES (European Center for Advanced Research in Economics and Statistics). Spezialist für die europäische Integration und für die Globalisierung. Mitglied des europäischen think tank Bruegel. Berater von Romano Prodi während dessen Präsidentschaft der Europäischen Kommission. Er ist wegen seiner  Analyse zum Vergleich der vier europäischen Sozialmodelle bekannt (Nordische Länder, das britische Modell, das kontinentaleuropäische, deutsch-französische und das des Mittelmeerraums).
Professeur d'économie à l'ULB où il enseigne l'économie. Le


www.ulb.ac.be/rech/inventaire/chercheurs/0/CH1520.html
www.pisani-ferry.net/article.php3

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Sauvy, Alfred (1898-1990)

In Villeneuve-de-la-Raho (F) geboren ; in Paris gestorben. Demograph und Wirtschaftswissenschaftler. Verfasser bedeutender Werke über Bevölkerung und wirtschaftliches Wachstum. Er benutzte als erster den Ausdruck „Dritte Welt“ wenn es um  „Drittstaaten“ ging.  

fr.wikipedia.org/wiki/Alfred_Sauvy

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Schmidt, Helmut (1918)

In Hamburg (D) geboren. Deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Politiker. Mitglied der Sozialdemokratischen Partei (SPD). Minister (1969-1974) und Bundeskanzler (1974-1982). Ende 1986 gründet er mit Valéry Giscard d’Estaing den Ausschuß für die Europäische Währungsunion. Schreibt Artikel für „Die Zeit“.

fr.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schmidt
www.whoswho.de/templ/te_bio.php

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Schuman, Robert (1886-1963)

Mit Jean Monnet ist er einer der Gründerväter Europas. Geboren in Luxemburg, Studium der Rechtswissenschaften an deutschen Universitäten. Seit 1919 Abgeordneter des Départements Moselle. Finanzminister und französischer Außenminister. Am 9. Mai 1950 hält er die berühmte Rede im Uhrensaal von Versailles, in der er die Gründung der EGKS ankündigt. Seitdem ist der 9. Mai der Europatag. Er war der Auffassung, dass der christliche Hintergrund mehrerer damaliger europäischer Politiker das verbindende Element für die Einheit Europas bildete.  

www.robert-schuman.eu

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Sidjanski, Dusan

Gründet 1969 die Abteilung für politische Wissenschaft der Universität Genf. Doktor Honoris Causa der Universität Moskau (1998) Präsident des europäischen Kulturzentrums in Genf. Zahlreiche Artikel über den Föderalismus.

 

Siehe auch: http://www.inige.ch/ses/spo/Membres/Professeurs/Sidjanski.html

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Sen, Amartya (1933)

In Santiniketan in Bengalen geboren. Professor in Kalkutta und anschließend in Cambridge, New Delhi, an der London School of Economics und in Oxford. Seit 1987 lehrt er Wirtschaft und Philosophie in Harvard. Seit 1988 ist er Rektor des Trinity College von Cambridge. Er ist ein Bewunderer John Rawls und erklärt, dass nur die wichtigen politischen Entscheidungen, die in Übereinkunft mit der Bevölkerung getroffen werden, diese auch vor Katastrophen schützen können und eine nachhaltige Wirkung haben. 1998  erhält er  den Nobelpreis für Wirtschaft, der zum ersten Mal einem Wirtschaftswissenschaftler aus der Dritten Welt verliehen wird.

www.scienceshumaines.com/amartya-sen--economie-et-justice_fr_5630.html

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Silguy, Yves-Thibault de (1948)

Geboren in Rennes (F). 1974-1976 Studium an der Ecole nationale d’administration (ENA). War Sekretär für Außenpolitik bei der Direktion für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten der EG (1976-1980), technischer Berater für europäische und Fragen der internationalen Wirtschaft (im Kabinett J. Chirac (1986-1988), Europäischer Kommissar für Wirtschaft, Währung und Finanzen (von 1995-1999) und spielte eine entscheidende Rolle bei der Einführung des Euro. Wird im Juni 2006 Präsident der Vinci-Gesellschaft.  Mitglied der „Freunde Europas“.

(http://www.friendsofeurope.org/. )http://fr.wikipedia.org/wiki/Yves-Thibault_de_Silguy

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Smith, Adam (Kirkcaldy 1723 – 1790)

Schottischer Philosoph und Wirtschaftswissenschaftler, der als Vater der modernen Wirtschaftswissenschaft in die Geschichte eingegangen ist. Der Reichtum der Nationen ist einer der Aufsätze zur Gründung des Wirtschaftsliberalismus. Er sieht in der Arbeit die Quelle allen Reichtums und den Wertmaßstab für den Austausch von Gütern. Er ist der Auffassung, dass der Preismechanismus die Ausgewogenheit zwischen Angebot und Nachfrage sichert. Er glaubt, dass die Interessen des Einzelnen mit den Interessen der Allgemeinheit in Einklang gebracht werden können.  Sein Werk hat die gesamte liberale Lehre beeinflusst.

www.adamsmith.org  (angl)http://fr.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith

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Solana, Javier (1942)

Geboren in Madrid. Als Doktor der Physik vervollständigt er sein Studium in den USA und wird in mehreren Regierungen Spaniens Minister. 1995 wird er zum Generalsekretär der NATO und zum Generalsekretär des Rats der Europäischen Union ernannt. 1999 wird er der erste Hohe Vertreter der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU und Generalsekretär der Westeuropäischen Union.

www.weu.int/Solana_fr.htm

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Spaak, Paul-Henri (1899-1972)

Geboren in Brüssel. Belgischer Politiker, großartiger Redner und großer Europäer. Seit 1936 mehrmals Außenminister und Premierminister. 1956 wird er zum Präsidenten der beratenden Versammlung des Europarates gewählt und zum Generalsekretär der Nato. Als leidenschaftlicher Verfechter der europäischen Integration ruft er 1953 zu einer politischen Union Europas auf. Unter seiner Führung erarbeitete die Gruppe, die sich aus Vertretern der sechs Länder zusammensetzte, auch „Spaak-Ausschuß“ genannt, die römischen Verträge. Er unterzeichnet diesen Vertrag für Belgien zusammen mit Baron Snoy und d’Oppuers.

fr.wikipedia.org/wiki/Paul-Henri_Spaak

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Spinelli, Altiero (1907 – 1986)

Italienischer Journalist und Kommunist, in Rom geboren. Großer Verfechter einer politischen europäischen Union. Wurde von Mussolini wegen seiner antifaschistischen Haltung eingesperrt. Als scharfer Kritiker des Nationalstaats gründet er die föderalistische europäische Bewegung und die Union der europäischen Föderalisten. Europäischer Kommissar von 1970 bis 1976 und europäischer Abgeordneter. Gründer des „Krokodil-Clubs“. Als Vorsitzender des institutionellen Ausschusses des europäischen Parlaments legt er 1984 sein Projekt einer europäischen Verfassung vor. Er ist auf der Insel Ventotene begraben, wo sich regelmäßig die europäischen Föderalisten versammeln. Er wird of den Gründervätern der Europäischen Union gleichgestellt.

www.touteleurope.fr/fr/union-europeenne/ue-au-fil-du-temps/les-personnages-cles/altiero-spinelli-1907-1986.html

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Steinherr, Alfred (1944)

Geboren in München. Studium der Mathematik in den USA. Vizepräsident der ABE. Professor für Wirtschaft und ehemaliger Direktor der EIB. Zahlreiche Veröffentlichungen.

www.diw.de/programme/jsp/MA.jsp

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Tacitus (55- 120)

Im transalpinen Gallien geboren. Er war zunächst Konsul und dann Prokonsul von Asien (110-113) Als Historiker hatte eine pessimistische Geschichtsphilosophie und einen Stil, der sich stark an die erzählenden Berichtsweise der Griechen anschloß: er pflegte einen nervösen, unausgewogenen, asymmetrischen, jedoch extrem bündigen Stil. Er wollte ein moralisches Werk  schaffen um so die Tugenden vor dem Vergessen retten und die Laster anzuprangern. Bei ihm hört die Geschichte  auf, eine Chronik zu sein. Sie wird zu einer psychologischen Dokumentation und zu einem literarischen Werk

fr.wikipedia.org/wiki/Tacite

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Tietmeyer, Hans (1931)

Geboren in Metelen (D). Präsident der Gouverneure der Zentralbanken der Gruppe der zehn Länder (G10) seit 1994. Seit 1993 Präsident der Bundesbank. Arbeitete bei der Europäischen Gemeinschaft und bei der OECD (1972-1982). Staatssekretär und Finanzminister (1982-1989). Gehörte seit 1990 zum Direktorium der Bundesbank und war deren Präsident bis zur Einführung des Euro. Schuf das „Project Syndicate“.

www.project-syndicate.org/commentary/griffith-jones1

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Tindemans, Leo (1922)

In Zwijndrecht (B) geboren. Politiker. Premierminister (1974-1978). Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (1976-1985). Mitglied des Europäischen Parlaments (1985-1999). Stellte sich nicht zu den Wahlen 1999, verfolgt jedoch sein Engagement für die Europäische Sache (Preis Charlemagne und Robert Schuman). Verfasst 1975 den „Tindemans-Bericht“ über die Zukunft der Europäischen Union. Ehrenpräsident der Europäischen Volkspartei (EVP)

fdv.univ-lyon3.fr/mini_site/cee/dico/t/tindemans.htm

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Tocqueville, Alexis de (1805 – 1859)

In Paris geboren. Politischer Denker, Historiker und Schriftsteller, der vor allem wegen seiner Analyse der jungen amerikanischen Demokratie bekannt ist. Weist in seinen Arbeiten auf die Gefahren wie auf die Vorteile der Demokratie hin und beschreibt die Merkmale des amerikanischen Föderalismus.

www.tocqueville.culture.fr/fr/portraits/p_alexis-enfance.html

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Triffin, Robert (1911-1995)

In Flobecq (B) geboren. Wirtschaftswissenschaftler, der durch seine Vorschläge zur Reform des IWF (1961) bekannt geworden ist, die aus unterschiedlichen Gründen, insbesondere wegen des damit verbundenen Verlusts der nationalen Souveränität abgelehnt wurden. Hat bereits die Ereignisse, die 1971 zum Ende der Konvertibilität des amerikanischen Dollars führten, vorausgesagt. Seine Vorschläge konnten wenigstens im engeren Rahmen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Anwendung finden. Setzte sich leidenschaftlich für eine internationale Währung und ein überstaatliches Gremium zur Sicherung des internationalen Währungssystems ein.  
en.wikipedia.org/wiki/Robert_Triffin
wwwarc.eui.eu/clara/jsp/view_direct.jsp

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Verhofstadt, Guy (1953)

 

In Termonde (Belgien) geboren. Studium der Rechte in Gent, wo er die liberalen Studenten mobilisiert. In mehreren Regierungen aktiv. Wird wegen seiner extrem liberalen Haltung bekannt. Premierminister zweier belgischer Regierungen. Europäischer Föderalist. Führt den Vorsitz des europäischen Gipfels , bei dem die Erklärung von Laeken verabschiedet wurde, die den Konvent auf den Weg bringt, aus dem der Verfassungsvertrag hervorgeht. Er veröffentlicht „Die vereinigten Staaten von Europa“. Predigt den politischen Ausbau Europas ausgehend von einem  Kern derjenigen Länder, die der Wirtschafts- und Währungsunion angehören. Gilt als potentieller Präsident der europäischen Kommission.

 

Siehe auch: http://de.wikipeida.org/wiki/Guy_Verhofstadt



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Veil, Simone (1927)

In Nizza (F) geboren. Erste Frau, die zur Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt wurde (1979-1982). Dort  vertritt sie  ihre föderalistischen, überstaatlichen Ideen und bewirkt damit die Stärkung der Befugnisse dieser Institution.  Empfohlene Lektüre: Bericht der Arbeitsgruppe über die Freizügigkeit von Personen, bei dem Simone Veil den Vorsitz führte und der der Kommission im März 1997 vorgelegt wurde.

fr.wikipedia.org/wiki/Simone_Veil

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Waigel, Théo (1939)

Deutscher Politiker und Mitglied der CSU. War von 1989 bis 1998 Bundesfinanzminister.

de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Waigel    (all.)

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Werner, Pierre (1913)

(Plan Werner)
In Lille (F) geboren.  Luxemburgischer Anwalt und Politiker. 1969-1974 und 1979-1984 Premierminister. Gouverneur der EIB (1958-1984). Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Europäischen Kommission (1970-1971). Präsident der Europäischen Gesellschaft für Satelliten. Autor verschiedener Veröffentlichungen, u.a. „Itinéraires Luxembourgeois et Européens – 1945-1985“. Der 1970 erarbeitete „Werner-Plan“ „zur Schaffung einer Währungsunion“ ist der erste offizielle Ausdruck einer Europäischen Währungsintegration. Ehemaliges Mitglied des Ehrenkomitees  von PROMEURO.

www.gouvernement.lu/salle_presse/actualite/2002/06/24werner/ fr.wikipedia.org/wiki/Pierre_Werner

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Wessel, Dr. Karl-Heinz (1927)

Präsident des Bundesverbandes Deutscher Banken.

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Wicks, Sir Nigel Leonard (1940)

Studium an der Universität Cambridge. Tätigkeit beim IWF und bei der Weltbank. Sekretär des Premierministers.  Vorsitzender des Währungsausschusses. Hochgeschätzt wegen seiner zutiefst europäischen Einstellung bei der Arbeit in diesem Ausschuß, der eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung der WWU gespielt hat.  Gegenwärtig Vorsitzender des „Committee of Standards in Public“.

search.bbc.co.uk/cgi-bin/search/results.pl

 

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Wogau, Karl von (1941)

Geboren in Freiburg (d). Doktor der Rechte und Promotion am INSEAD. Mitglied des Europäischen Parlaments seit 1979. Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Währung und Industriepolitik während der Vorbereitungszeit auf den Euro. Gegenwärtig Vorsitzender des Unterausschusses „Sicherheit und Verteidigung“, Veröffentlichung: „Der Milliardenjoker“. Träger des Bunderverdienstkreuzes. Mitglied der EVP-Fraktion im EP, (Christian Democrats) and European Democrats .

www.europarl.europa.eu/members/expert/groupAndCountry/view.do

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Yunus, Muhammad (1940-

Geboren in Chittagong in Bangladesch. Pfadfinder, Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer. Lehrt in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Bangladesch ist er so entsetzt über die Unfähigkeit der Regierung, auf die durch eine Hungersnot hervorgerufenen Schrecken zu reagieren, dass er 1977 die Grameen Bank ins Leben ruft, die den Bauern und vor allem den Bäuerinnen, die keinen Zugang zu Krediten haben, Mikro-Kredite zur Verfügung stellt. Das Modell verbreitet sich rasch in der ganzen Welt. 2006 wird ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Er ist der Verfasser des Buchs „Eine Welt ohne Armut“, J.C. Lattès-Verlag 1997.  

Siehe auch: www.fraternet.com/magazine/etr2311.htm

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Zamenhof, Ludwik Lejzer (1859 – 1917)

Polnischer Augenarzt. Wird in einer Familie jüdischen Glaubens geboren, deren Umgangssprache Jiddisch, Russisch aber auch Polnisch  war. Er ist als Gründer der künstliche Sprache Esperanto bekannt, das noch heute gebraucht wird. Der Name dieser Sprache kommt von seinem Pseudonym Doktor Esperanto.

esperanto10.free.fr/fichiers/fr/histor/biozam.htm

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