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Glossar - Fachwort

Ankaufskurs (Geldkurs)

Kurs, zu dem Banken im Devisenhandel Devisen oder im Wertpapierhandel Effekten ankaufen. Als Kurshinweis bei der Wertpapiernotierung bedeutet „Geld“ (G), dass bei diesem Kurs zwar Nachfrage, jedoch kein Angebot vorlag.  

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Asymetrischer Schock

Ein Schock, der nur einen Teil eines Währungsgebiets beeinflusst. Scchock : in der makroökonomischen Modellanalyse Änderung einer exogenen Variablen, die das Ausganggleichgewicht stört und Anpassungsprozesse auslöst, die aufgrund der allgemeinen Interdependenz des Marktsystems zu Veränderungen aller endogenen Variablen führen.

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Bandbreite

In einem System fester Wechselkurse (z.B. Bretton Woods-Systeem, Europäisches Währungssystem) Spanne, innerhalb derer der Wechselkurs um die festgelegte Parität schwanken darf, ohne dass die Notenbank intervenieren muβ.

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Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Die BIZ, die am 17. Mai 1930 gegründet wurde, ist die älteste internationale Finanzinstitution in der Welt. Sie fördert die internationale Zusammenarbeit im Finanz- und Währungsbereich und dient den Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterZentralbanken* als Bank. Ihr Ziel ist die Förderung der Stabilität im Währungs- und Finanzbereich. Zu diesem Zweck dient sie

 

  • als Forum zur Förderung von Diskussion und Analyse der Politiken zwischen den Zentralbanken und in der internationalen Finanzgemeinschaft
  • als Zentrum für Untersuchungen im Wirtschafts- und Finanzbereich
  • als erster Partner der Zentralbanken bei ihren Finanztransaktionen
  • als Berater bzw. Bevollmächtigter bezüglich Finanzgeschäften

 

Siehe auch die Website der BIZ (englisch): http://www.bis.org/about/index.htm

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Bargeld

Banknoten und Münzen, zusammengefasst als Bargeld oder gesetzliche Zahlungsmittel, werden allein von der Zentralbank im Umlauf gebracht.

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Befähigt (Wahlen)

Wird bei Abstimmungen verwendet, die Personen mit einem bestimmten Wissensstand vorbehalten sind.

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Beistandssystem

S. Gegenseitiges Beistandssystem

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Bretton Woods

In Bretton Woods (New-Hampshire, USA) fand im Juli 1944 eine Konferenz statt, auf der die Grundlagen des internationalen Währungssystems beschlossen wurden, das bis ins Jahr 1971 beibehalten wurde. Das Währungssystem beruhte auf festen Wechselkursen mit einem goldkonvertierbaren Dollar als Leitwährung. Der IWF führte die Aufsicht und die Weltbank war für Überweisungen in die armen Länder zuständig. Auf der Konferenz blieben die Vorschläge von John Maynard Keynes (GB) unberücksichtigt, der die Schaffung einer internationalen Währung (Bancor) vorschlug, die von einer internationalen Bank ausgegeben werden sollte. Die meisten Ziele der Konferenz von Bretton Woods wurden erreicht, aber durch den begrenzten Charakter der Reformen, durch die das internationale Währungssystem auf das Zahlungsgleichgewicht der USA ausgerichtet wurde, mussten auf längere Sicht wieder Probleme auftreten.

 

http://fr.wikipedia.org/wiki/Accords_de_Bretton_Woods

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Brutto-Gesamtschuldenstand

Schuldenstand zum Nominalwert am Jahresende nach Konsolidierung innerhalb und zwischen den einzelnen Bereichen des Staatssektors.

 

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Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Wert aller Sachgüter und Dienstleistungen, die in einem bestimmten Zeitraum innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft erzeugt, aber nicht in derselben Periode im inländischen Produktionsprozesse verbraucht werden.

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Buchgeld (Giralgeld)

Geldbetrâge, die auf Konten bei Kreditinstituten für Zahlungszwecke zur Verfügung stehen. Nicht dazugezählt werden Spareinlagen. Verfügt wird über Buchgeld durch Scheck, Überweisung, Dauerauftrag oder Lastschrift.

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Censitaire (Zensus) et capacitaire (Hochschuldiplom). (Wahlen)

Wird bei Wahlen verwendet, an denen nur Steuerzahler ab einem Mindeststeuersatz   teilnehmen können.

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Continuous Linked Settlements (CLS)

CLS ist ein Unternehmen, das von groβen internationalen Banken aufgebaut wurde, um den Geldhandel in Devisen untereinander zu erleichtern. Fachlich unterliegt CLS dem amerikanischen Federal Reserve Board. 56 Mitglieder und 711 Finanzinstitute beteiligen sich an dem System, das im Jahre 2007 Geschäfte in 15 Devisen abwickelte.

 


http://en.wikipedia.org/wiki/Continuous_linked_settlement

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Defizit

S. Öffentliches Defizit

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Devisen

Eine Auslandwährung, die von Banken als Giraldgeld gehalten wird. Banknoten und Münzen einer Ausländischen Währung werden als Sorten bezeichnet und rechnen nicht zu Devisen.

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„Euro-" und Euro

Als Präfix (Vorsilbe) gebraucht, bezeichnet „Euro-" eine bei einer Bank gehaltene Devise, die ihren Sitz nicht im Emissionsland dieser Devise hat. So sind Eurodollars auf Dollar lautende Wertpapiere, die von Ausländern auβerhalb der Vereinigten Staaten gehalten werden. Man schätzt, dass 60% des amerikanischen Dollars nicht von Amerikanern gehalten werden. Diese Vorsilbe „Euro“ hat wenig mit Europa gemeinsam. Eine Ausnahme bildet das Wort „Eurocent“, die Unterteilung der europäischen Währung Euro.

 

(1) Siehe Fortsetzung im Glossar Nr. 2

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Europäischer Zahlungsverkehrsausschuss (EPC)

Der Europäische Zahlungsverkehrsausschuss (engl. Kürzel EPC), wurde im Jahre 2002 gegründet und setzt sich aus etwa 50 Banken der Europäischen Union und den drei Bankenvereinigungen zusammen (Europäische Vereinigung der Genossenschaftsbanken, Europäische Bankenvereinigung, Europäische Sparkassenvereinigung).

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Finanzierungen unter Einschaltung von Vermittlern

Dies sind Kredite von Banken, die Einlagen annehmen und Schuldverschreibungen ausgeben. Diese Finanzierungsart ist eine der beiden Möglichkeiten, über die eine Wirtschaft zur Finanzierung seiner Entwicklung verfügt. Die andere Möglichkeit besteht im unmittelbaren Rückgriff auf die Kapitalmärkte.

 

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Floating

Wechselkurssystem, in dem der Wechselkurs einer Währung zu anderen Währungen nicht durch staatliche Preisfestsetzung fixiert ist, sondern sich aufgrund der Angebots- und Nachfragedingungen am Devisenmarkt bilden und entsprechenden Schwankungen unterliegen kann.

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Gegenseitiges Beistandssystem

Bei einem Kredit handelt es sich um den Tausch eines derzeit verfügbaren Gutes, z.B. Geld, gegen ein Zahlungsversprechen. Ein Kredit entsteht somit immer dann, wenn die Leistungen der beiden Parteien zu unterschiedlichen Zeitpunkten erbracht werden. Dabei spielt der Faktor „Zeit“ eine maβgebliche Rolle. Zum gegenseitigen Beistandssystem gehören Banken bzw. Sparkassen, die sich gegenseitig Kredit gewähren.

 

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Geldwert

Binnenwirtschaftliche Kaufkraft des Geldes, d.h. die menge von Güteern, die man für eine bestimmte Geldmenge kaufen kann (Binnenwert). Steigen die Preise, sinkt der Geldwert. Auβenwirtschaftlich : Wert einer Währung beim Tausch in fremde Währungen (Auβenwert).

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Gemeinschaftsmethode und Regierungszusammenarbeit

Mit Gemeinschaftsmethode bezeichnet man seit Beginn des Aufbaus von Europa die institutionelle Funktionsweise innerhalb der Gemeinschaften, die auf einem ständigen Dialog der Mitgliedstaaten zum Zwecke des Ausgleichs zwischen einzelstaatlichen und gemeinschaftlichen Interessen gründet: Die Europäische Kommission unterbreitet Vorschläge (dies nennt man ihr alleiniges Initiativrecht), der Rat (einstimmig oder mit qualifizierter Mehrheit) und das Parlament (im Wege des Mitentscheidungsverfahrens in einer bestimmten Zahl von Fällen) treffen Entscheidungen, und der Gerichtshof regelt Streitfälle.


Bei der Regierungszusammenarbeit hingegen beruht die Vorgehensweise auf zwischenstaatlicher Kooperation. Die Mitgliedstaaten arbeiten ohne Beteiligung anderer europäischer Institutionen unmittelbar (im Rat und im Europäischen Rat) miteinander zusammen und treffen Entscheidungen mit Einstimmigkeit.


Infolge der Weiterentwicklung der Struktur der Gemeinschaften betrifft die Gemeinschaftsmethode nur die erste Säule der Europäischen Union (EU). In der sogenannten Säulenstruktur der EU fällt die Regierungszusammenarbeit unter die zweite und dritte Säule, denn die Gemeinschaftsinstitutionen spielen bei diesen Säulen nur eine ganz untergeordnete Rolle.


In diesem Sinne bedeutet der Ausdruck Vergemeinschaftung Übergang vom zwischenstaatlichen Bereich (2. oder 3. Säule) zum Gemeinschaftsbereich (1. Säule).

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Gesetzliches Zahlungsmittel

Zahlungsmittel, mit dem ein Zahlungspflichtiger dem Zahlungsempfänger gegenüber seine Verpflichtung rechtsgültig zu leisten vermag und für die Annahmezwang besteht.

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Golfstrom

Der Golfstrom ist eine warme Meeresströmung im Atlantik, die die ganze atlantische und nördliche Seite Europas, von Spanien bis zum Norden Russlands, beeinflusst. Dieser Strom bringt warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko an die Küste Europas und trägt wesentlich zu sanften Temperaturen bei. Die Wirkung dieser warmen Strömung ist auch an der groβen Spanne der Durchschnittstemperaturen ablesbar, die sich zwischen Orten desselben Breitengrads auf den beiden Seiten des atlantischen Ozeans auftut.

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Hegemonie

Vorherrschaft eines Staates bzw. einer Nation in einem Ordnungssystem. Der Ausdruck wird im Finanzbereich verwendet, wenn die Akteure eines Währungssystems die Vorherrschaft eines einzelnen Landes oder einer einzelnen Zentralbank als Garant ihres Gleichgewichts anstreben.

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Hoheitsrechte (Regalrechte, Regalien)

Ursprünglich königliche Rechte, die durch Verleihung in die Hände von Städten und Landesherren kamen, da sie in der Regel einträgliche Einnahmequellen darstellten (Markt-, Zoll-, Münz- regal, usw.)

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Internationaler Währungsfond (IWF)

Der IWF, der in Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBretton Woods* mit Sitz in Washington D.C. ins Leben gerufen wurde, hatte bis 1970 die Aufgabe, die Wechselkurse und die Konvertierbarkeit der Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterWährungen* zu stabilisieren. Der IWF ist zu einem Ort des ständigen Austauschs geworden, wo die Probleme, die das Internationale Währungssystem hätten beeinträchtigen können, in Abstimmung mit den Ländern gelöst und damit anhaltende Meinungsunterschiede vermieden werden. Zur Verbesserung der internationalen Liquiditätsausstattung  gibt der IWF Sonderziehungsrechte (Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSZR*) heraus, eine echte internationale Rechnungseinheit, die jedoch nie den Währungscharakter des Ecu erreicht hat. Angesichts der zahlreichen ungelösten Probleme schufen die Teilnehmer an der Konferenz von Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBretton Woods* ferner die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBWE) anfänglich zur Finanzierung des Wiederaufbaus des vom Krieg zerstörten Europas und anschließend von Entwicklungsprojekten in der Dritten Welt, die unter ihrem jetzigen Namen Weltbank besser bekannt ist.

http://www.imf.org/external/french/index.htm

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Kaufkraftparität

Kaufkraftparität kommt in einem Wechselkurs zum Ausdruck, der die Kaufkraft in zwei Ländern ausgleicht. Waren eines Landes, die man als Geldwert in der Währung dieses Landes ausdrückt, entsprechen nach dem Umtausch zum kaufkraftparitätischen Kurs denselben Waren in einem anderen Land.

 

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Konvertibilität

Element liberaler Auβenwirtschaftspolitik, bei der das Recht besteht, Währungsguthaben in andere Währungen umzutauschen und zu transferieren. Im System der Goldwährung bedeutete Konvertibilität das Recht, eine Währung unbeschränkt zum fixierten Goldpreis gegen Gold einzutauschen.

 

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Kreditsystem

Kredit ist der gegenwärtige Tausch eines Vermögenswertes, zum Beispiel Geld, gegen das Versprechen einer Begleichung zu einem späteren Zeitpunkt. Ein Kredit liegt folglich immer dann vor, wenn die beiderseitigen Leistungen zeitlich von einander getrennt sind. Der Zeitfaktor ist entscheidend aufgrund der mit ihm verbundenen Risiken und des eventuellen Wertverlustes des getauschten Gegenstands. Bei dem gegenseitigen Kreditsystem geht es um die Gemeinschaft von Banken und Sparkassen, die sich gegenseitig Kredite einräumen.

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Kurs eine Währung

Preis einer Währung, ausgedrückt in einer anderen Währung (z.B. 1,66DEM/ USD)

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Leitkurs

Parität einer Währung in einem System fixer Wechselkurse. Der Begriff wird auch verwendet, um einen wirtschaftspolitisch erwünschten Kurs einer Währung festzulegen. In diesem Fall stellt der Leitkurs allerdings nur eine mehr oder weniger verbindliche Orientierungsgröβe dar.

 

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Lender of last resort

S. Refinanzierungsinstitut der letzten Instanz-

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Liquidität

Liquidität bezeichnet die Leichtigkeit, mit der ein Aktivposten (Vermögenswert) in einen anderen umgewandelt werden kann. Unter den Vermögenswerten, die man besitzen kann (Geld, Immobilieninvestitionen, Aktien, Obligationen usw.) ist Geld zweifellos der „liquideste“ von allen. Andere Aktiva, wie beispielsweise Sparbücher, sind relativ „liquide“.

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Lorenzkurve

Gehen wir von einer Population von Haushalten aus, die wir nach der Höhe ihres Einkommens in Dezilwerte (der erste Dezilwert 10%, der zweite 10% etc. bis zum zehnten) unterteilen, wie in folgender Tabelle dargestellt:

Dezilwerte

a

b

c

d

e

f

g

h

i

j

Total

Einkommen

1

3

4

6

6

7

9

14

20

30

100

Kumuliertes Einkommen

1

4

8

14

20

27

36

50

70

100

330

Kumuliertes Ein-kommen, völlige Gleichverteilung

10

20

30

40

50

60

70

80

90

100

550

Kumuliertes Ein-kommen, völlige Ungleichverteilung

0

0

0

0

0

0

0

0

0

100

100

Die zweite Zeile der Tabelle zeigt das Gesamteinkommen eines jeden Dezilwertes, vom kleinsten (1) bis zum größten (30). Aus der dritten Zeile sind die kumulierten Einkommen ersichtlich: 1 für den ersten Dezilwert, 4 (= 1+3) für die beiden ersten, 8 (= 1+3+4) für die drei ersten etc. Für die 10 Dezilwerte ist das kumulierte Einkommen zwangsläufig gleich dem Gesamteinkommen dieser Haushalte (= 100). Aus der vorletzten Zeile ersehen wir, welches die kumulierten Einkommen wären, wenn die Einkommen völlig gleich verteilt wären: in diesem Fall wäre das Einkommen jedes Dezilwertes gleich 10, folglich wäre das kumulierte Einkommen der ersten beiden Dezilwerte identisch mit 20 etc. In der letzten Zeile hingegen wird gezeigt, wie sich die kumulierten Einkommen bei einer völligen Ungleichverteilung der Einkommen darstellen würden: Auf den Dezilwert j (die reichsten 10%) entfällt das gesamte Einkommen, so dass nichts mehr für die anderen neun übrig bleibt.


Die Lorenzkurve ist die graphische Darstellung dieser Angaben in einem durch das Koordinatensystem gebildeten Quadrat mit Schenkeln = 100. Auf der unteren Horizontale bestimmen wir 10 Punkte a, b, c etc. in Längenintervallen von 10, die den 10 Dezilwerten entsprechen. Auf dem vertikalen Schenkel messen wir das kumulierte Einkommen (dritte Zeile der Tabelle), das jedem dieser zehn Punkte entspricht und markieren dann im Inneren des Quadrats die Punkte (a1), (b4), (c8) bis (j100). Anschließend werden all diese Punkte miteinander verbunden und wir erhalten eine Lorenzkurve. Bei völliger Gleichverteilung der Einkommen wären die 10 Punkte (a10), (b20), (c30) etc., und die Lorenzkurve wäre somit eine Gerade, die das Quadrat diagonal durchschneidet: dies wird als eine „kommunistische“ Volkswirtschaft bezeichnet. Bei völliger Ungleichverteilung wären die 10 Punkte (a0), (b0), … (i0), (j100), und die Lorenzkurve würde einfach der Linie des horizontalen und dann vertikalen Schenkels des Quadrats folgen. Die Volkswirtschaften, die sich diesem Extremfall annähern, werden als „Apartheid“-Modell oder „brasilianisches“ Modell bezeichnet.

Je mehr sich die Lorenzkurve der Diagonale (oder Gleichverteilungsgerade) im Quadrat nähert, desto gleichmäßiger ist die Einkommensverteilung. Je stärker sie sich hingegen krümmt und von der Diagonale entfernt, desto ausgeprägter ist die Ungleichverteilung der Einkommen. Das ganze kann mit dem Gini-Koeffizienten beziffert werden: man erhält diesen Koeffizienten durch die Bestimmung der Fläche zwischen der Lorenzkurve und der Diagonale (diese Fläche ist die Summe der Abweichungen zwischen dem kumulierten Einkommen für jeden Dezilwert - dritte Zeile - und dem, was der völligen Gleichverteilung entspräche – vierte Zeile – sowie dem Verhältnis zur Fläche des rechteckigen Dreiecks unterhalb der Diagonalen). Dieses Verhältnis ist bei einer völligen Gleichverteilung gleich 0 (denn dann fällt die Lorenzkurve mit der Diagonalen zusammen) und bei einer völligen Ungleichverteilung gleich 1. Für die in der Tabelle oben angeführten Zahlen beträgt der Gini-Koeffizient 0,4.

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Mindestreserve

Einlagen (in der Regel unverzinsliche Guthaben) von Geschäftsbanken bei der Zentralbank, die diese in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes (Mindestreservesatz) ihrer Verbindlichkeiten aus Sicht-, Termin- und Spareinlagen unterhalten müssen.

 

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Marshall-Plan

Hilfsplan für den Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg mit finanziellen Mitteln der Vereinigten Staaten. Der Plan trägt den Namen des amerikanischen Generals Marshall, der nach dem Krieg amerikanischer Auβenminister war (1947-1948). Er bildet den Ausgangspunkt der europäischen Währung durch die Schaffung der Europäischen Währungseinheit, die auf eine amerikanische Forderung zurückgeht, um die Verteilung der Fondsmittel aus dem Plan an die verschiedenen europäischen Regierungen zu erleichtern. fr.wikipedia.org/wiki/Plan_Marshall

http://www.oecd.org/document/10/0,2340,en_2649_201185_1876938_1_1_1_1,00.html

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Münzverein

Im Jahre 1857 gründeten die deutschen Staaten eine Währungsunion unter dem Namen Münzverein, das heiβt nach der Gründung des „Zollvereins“ 1834, aber noch vor ihrem Zusammenschluss zu einer Föderation im Jahre 1871. Die Gründung ging einher mit der Annahme des Goldstandards als Basis für die Festlegung des jeweiligen Wertes der Währungen in Europa. Wenige Jahre später (1865) schlossen sich andere europäische Länder zur „Union latine“ zusammen: Frankreich, Schweiz, Griechenland, Belgien u. a.

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Münzgewinn - Seigniorage

Bezeichnung für den Münzgewinn eines Währungsemittenten, der sich aus dem Unterschied zwischen den Prägekosten und dem aufgedruckten Nennwert einer Münze ergibt. Wird die Abwertung einer Währung auf dem Wege der Inflation heraufbeschworen, so verringert sich die Schuldenlast auf Kosten des Gläubigers.

 

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Nennwert

Der auf Werpapieren, Banknoten, Scheidemünzen aufgedruckte bzw. geprägte Geldbetrag.

 

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Neoliberalismus (neoliberal)

Oberbegriff für jene Programme der Erneuerung klassisch-liberalen Gedankenguts, deren Ordnungsvorstellungen durch eine unmissverständliche Abkehr von (groben) Laissez-faire-Kozepten und eine scharfe Ablehnung totalitärer Gesellschaftssysteme geprägt sind. Die neoliberalen Entwürfe zur Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sind Gestaltungsmodelle, die las zentrale Gemeinsamkeit die Forderung nach (verfassungsmäβiger oder gesetzlicher) Sicherung des Wettbewerbs vor Übermacht enthalten.

 

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Notenbank

Zur Notenausgabe berechtigte Bank; in den meisten Staaten nur eine Bank (Zentralnotenbank).

 

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Öffentliches Defizit (Staatsdefizit)

Ein Defizit liegt vor, wenn im Haushaltsplan bzw. in der Haushaltsrechnung die geplanten bzw. tatsächlichen Ausgaben die geplanten bzw. tatsächlichen Einnahmen übersteigen. Aussagekräftig wird das Defizit, wenn es in Relation zum BIP gesetzt wird. Die entsprechende Relation zeigt an, wie groβ die jährliche Neuverschuldung bezogen auf die Wirtschaftsleistung dieses Jahres war.

 

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Parität

Bezeichnung für das offizielle, von staatlichen Instanzen fixierte Austauschverhältnis der jeweiligen nationale Währungen bezogen auf einen durch internationale Vereinbarungen festgelegten gemeinsamen Nenner. So hatten die Mitgliedsländer des Internationale Währungsfonds (IWF) vor 1973 die Pflicht, die Parität ihrer Währungen entweder in Gold oder in USD festzulegen. Statt Parität spricht man heute zumeist von Leitkurs, wenn es sich um eine offizielle, fixierte Wechselkursrelation handelt.

 

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Protektionismus

Teilbereich der Auβenhandelspolitik, der alle staatlichen Lenkungseingriffe in de Auβenhandelsverkehr umfasst, welche dem Ziel dienen sollen, heimische Anbieter oder Nachfrager vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Protektionismus kann in Form tarifärer oder nicht-tarifärer Handelshemmnisse auftreten. Unter tarifären Handelsbeschränkungen sind alle Formen der Zollpolitik zu verstehen, nicht-tarifäre Handelsbeschränkungen sind alle sonstigen Hemmnisse des freien internationale Handels.

 

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Qualifizierte Mehrheit

Gilt für eine europäische Abstimmung, bei der der Prozentsatz der Länder und deren Bevölkerung berücksichtigt wird, ein Prozentsatz, der je nach Bedeutung der Entscheidung unterschiedlich sein kann. Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass ein Vorschlag angenommen wurde, wenn er z.B. von ½ bzw. 2/3 der Mitgliedsländer, die mindestens ½ der Bevölkerung der Europäischen Union ausmachen, gebilligt wird.

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Rechnungseinheit (Recheneinheit)

Einheit, in der Werte und Preise ausgedrückt werden, im allgemeinen die Währungseinheit eines Landes. Im internationale Wirtschaftsverkehr ist die Rechnungseinheit die gemeinsame Verrechnungsgröβe über den Währungen der an einer Wirtschaftsorganisation beteiligten Staaten. So gab es seit 1960 für den Haushalt der EWG eine Rechnungseinheit, die 1975 von der Europäischen Rechnungseinheit (ERE) abgelöst wurde. Der ERE folgte 1979 die Europäische Währungseinheit ECU.

 

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Refinanzierungsinstitut der letzten Instanz (Lender of last Resort).

Funktion der Zentralnotenbank als im allgemeinen Krisenfall letzte Quelle liquider Mittel, letzte Refinanzierungsinstanz für das inländische Bankensystem. Im internationalen Bereich gibt es eine solche Instanz streng genommen nicht. Der IWF, hinter dem die nationalen Zentralnotenbanken und Regierungen stehen, hat teilweise allerdings faktisch eine solche Funktion.

 

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Regierungs ...

Gilt für europäische Bestimmungen, bei denen die Regierungen der Mitgliedsländer das letzte Wort bei Entscheidungen haben. Bei diesem Verfahren ist  Einstimmigkeit erforderlich: es wird keine Entscheidung getroffen, ohne dass alle Regierungen einverstanden sind. Bei diesem Vorgehen wird im allgemeinen das gemeinsame Interesse dem besonderen Interesse eines oder mehrerer Länder geopfert. Da jedes Land weiß, dass seine Unterstützung unbedingt erforderlich ist, um einen Vorschlag durchzubekommen, kann es die anderen erpressen um deren Zustimmung zu einem Vorschlag zu bekommen, der ihm besonders wichtig ist, selbst wenn dieser nichts mit der Angelegenheit zu tun hat, über die abgestimmt wird. Dieses Verfahren ist anti-demokratisch, da ein Land mit geringer Bevölkerung der Mehrheit der Bürger der Union seine Gesetze aufzwingen kann. Dieses Vorgehen steht im Widerspruch zum „Gemeinschaftsverfahren“, wie es im europäischen Jargon genannt wird.

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Regierungskonferenz

Mit Regierungskonferenz werden Verhandlungen zwischen den Regierungen der Mitgliedstaaten bezeichnet, die das Ziel verfolgen, Änderungen bestehender Verträge im Rahmen des europäischen Integrationsprozesses herbeizuführen. Diese Konferenzen haben insofern eine gröβere Bedeutung bei den Bemühungen um die europäische Integration, als jede institutionelle Änderung notwendigerweise ein Ergebnis zwischenstaatlicher Verhandlungen ist. An den Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit nehmen nur die Verantwortlichen der Regierungen der Mitgliedstaaten teil.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, lagen die Ergebnisse dieser Konferenzen in der Vergangenheit hinter den Erwartungen der Bürger bezüglich der politischen Integration der EU zurück. Diese Erfolglosigkeit veranlasste die Mitgliedstaaten zur Einberufung eines Konvents, der den Verfassungsvertrag von 2004 vorbereitet hat.

http://europa.eu/scadplus/glossary/intergovernmental_conference_fr.htm

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Das Übereinkommen von Schengen sah die Aufhebung von Ausweiskontrollen an den Grenzen zwischen den Unterzeichnerstaaten vor. Das so geschaffene Gebiet ohne Grenzen wird gemeinhin Schengen-Raum genannt (nach dem Namen des luxemburgischen Dorfes Schengen, wo das Übereinkommen im Juni 1985 unterzeichnet wurde). Im Jahre 2007 gehörten folgende Länder zum Schengen-Raum (in der Reihenfolge ihres Beitritts): Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Österreich, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden, Zypern, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Slowenien und die Schweiz.

 

fr.wikipedia.org/wiki/Convention_de_Schengen

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Schlange

S. Währungsschlange

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Schuldenstand

S. Brutto-Gesamtschuldenstand

Schwankungsbandbreiten (sog. Tunnel)

Bandbreiten dienen der Festlegung von Grenzen, innerhalb derer die Wechselkurse der beteiligten Währungen schwanken dürfen. Die Zentralbanken müssen auf dem Markt intervenieren und eine zu schwache Währung kaufen beziehungsweise eine zu starke Währung verkaufen, um die Kurse innerhalb der Schwankungsbandbreiten (d. h. in den Grenzen des Tunnels) zu halten.

 

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Sonderziehungsrechte (SZR)

Die SZR sind ein internationales Reserveinstrument, das 1969 vom Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterIWF* zur Ergänzung der vorhandenen offiziellen Reserven der Mitgliedsländer eingerichtet wurde. Die SZR werden den Mitgliedsländern proportional zu ihrem Anteil am Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterIWF* bewilligt. Die SZR dienen dem IWF und bestimmten anderen internationalen Stellen ferner als Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRechnungseinheit* , haben aber nie den Währungscharakter des Ecu erreicht. Ihr Wert wird anhand eines Währungskorbes festgelegt.

Siehe auch : http://www.imf.org/external/np/exr/facts/fre/sdrf/htm

www.imf.org/external/np/exr/facts/fre/sdrf.htm

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Strategie von Lissabon

Eine von den Mitgliedstaaten auf dem europäischen Gipfel von Lissabon im März 2000 ausgearbeitete Strategie mit dem Ziel, die Europäische Union bis 2010 zur konkurrenzfähigsten und dynamischsten wissensbestimmten Wirtschaftsregion der Welt zu machen, mit der Fähigkeit zu dauerhaftem wirtschaftlichem Wachstum, begleitet von einer quantitativen und qualitativen Verbesserung der Beschäftigungslage und einem gröβeren sozialen Zusammenhalt.

 

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Strukturelle Anpassung

Durchgreifende gesellschaftliche Veränderungen mit dem Ziel einer Verringerung der Rolle des öffentlichen Sektors zugunsten des Privatsektors, der als leistungsfähiger eingeschätzt wird. Solche Veränderungen werden für die Staaten als notwendig erachtet, die nicht in der Lage sind, die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren und die ein ausuferndes Staatsdefizit aufweisen. Strukturellen Anpassungen werden insoweit für die Vergangenheit negative soziale Auswirkungen zugeschrieben, als dass sie zu einer Verringerung öffentlicher Sozialausgaben, zum Beispiel für Bildung und Gesundheit, geführt haben.

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Strukturwandel

Die mit jedem wirtschaftlichen Wachstumsprozess einhergehenden Änderungen in der Zusammensetzung(Struktur) des gesamtwirtschaftlichen Produktionsergebnisses nach Sektoren und Regionen sowie der Aufteilung der Beschäftigten auf Sektoren, Regionen oder Qualifikationsklassen.

 

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Subsidiaritätsprinzip

Zunächst bedeutet das Subsidiaritätsprinzip, dass alle Entscheidungen auf der Ebene getroffen werden sollen, auf der sie am effizientesten erfüllt werden können. Das heiβt, dass Fragen gemeinsamen Interesses auf europäischer Ebene behandelt werden müssten, während Fragen von nationalem oder regionalem Interesse auf diesen Ebenen zu entscheiden wären.


Nach europäischer Auslegung dieses Prinzips handelt die Gemeinschaft nur, wenn ihre Maβnahme zur Verwirklichung eines Ziels effizienter ist als eine von den Mitgliedstaaten durchgeführte Maβnahme, das heiβt, wenn eine Maβnahme der Mitgliedstaaten unzureichend wäre oder wenn der gemeinschaftliche Mehrwert offensichtlich ist.


Das Subsidiaritätsprinzip wurde durch den Vertrag von Maastricht eingeführt, um die Aktivitäten der Gemeinschaft im Rahmen der gemeinsamen Zuständigkeit der Gemeinschaft und der Mitgliedstaaten zu beschränken. Mit anderen Worten: Die Mitgliedstaaten interpretieren den Begriff einseitig, um ihre Oberhand bei europäischen Angelegenheiten zu bewahren.

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Tunnel

S. Bandbreitentunnel

Verrechnung (Clearing)

Löschung (bzw. teilweise Aufrechnung) gegenseitiger Schulden durch Begleichung der Differenz durch den Inhaber der höheren Schulden. Bekannter unter dem englischen Ausdruck "clearing". In diesem Sinne erstatten die europäischen Eisenbahnen einander den jeweiligen Unterschiedsbetrag für ausländische Reiseanteile auf Fahrscheinen, die im eigenen Land ausgestellt wurden. Devisenschulden einzelner Länder werden von den Zentralbanken untereinander verrechnet.

 

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Vorlagefrage (zur Vorabentscheidung)

Frage, für die ein Gericht nicht zuständig ist und aufgrund derer das Gericht seine Entscheidung aussetzen muss, bis darüber von einem anderen Rechtsprechungsorgan (z. B. EuGH) entschieden worden ist. Der Europäische Gerichtshof kann Fragen nur behandeln, wenn die nationalen Rechtsmittel ausgeschöpft sind.

 

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Währungsreform

Bei einer Währungsreform wird eine andere Währungseinheit oder ein anderes Grundprinzip gewählt. Die Einführung des Euro ist folglich keine Währungsreform, da er die nationalen Währungen ersetzt, und zwar zu dem beim Beitritt des Landes zur Eurozone gültigen Kurs (was durch die Existenz des Ecu für die 11 ersten Euroländer im Jahre 1999 stark erleichtert wurde, da er insbesondere im Verhältnis zu Auβenwährungen als Grundlage für die Festlegung der Kurse diente).

 

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Währungsschlange

Im Prinzip handelt es sich um ein Synonym für Schwankungsbandbreite (sog. „Tunnel“). Die europäische Währungsschlange hingegen war eine Bezeichnung für breitere Schwankungsgrenzen der Währungen untereinander beziehungsweise die Bezeichnung für einen breiteren Schwankungstunnel, der die Grenzen für ihre Schwankungen im Vergleich zu anderen Devisen darstellte. Die europäische Währungsschlange bezeichnet folglich die Grenzen, innerhalb derer diejenigen Währungen (mit begrenzten bilateralen Beziehungen zwischen einander) schwanken konnten, die am gemeinsamen europäischen Floating des „Tunnels“ teilnahmen, in dem die Währungen des internationalen Währungssystems im Vergleich zum US-Dollar als internationaler Referenzwährung schwankten.

 

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Wechselkurs

Synonym für Devisenkurs. Es gibt einen „Käufer-Wechselkurs“ und einen „Verkäufer-Wechselkurs“. Ihre Differenz ist bedingt durch die mit dem Umtausch und den Risiken eventueller Kursänderungen verbundenen Kosten. Diese Kurse haben im allgemeinen einen gleichen Abstand zum zentralen Leitkurs (siehe Definition) bzw. zum Leitkurs. In einem internationalen Währungssystem mit festen Wechselkursen wird dieser Kurs von den Mitgliedstaaten für einen variablen Zeitraum festgelegt. In einem System mit schwankenden Wechselkursen hingegen bestimmt der Markt selber die Kurse. Der Wechselkurs unterscheidet sich von den Verrechnungskursen dadurch, dass sich der Verrechnungskurs nicht mehr ändert, da es kein „Umtausch“-Risiko gibt. Deswegen sind die Euro-Kurse der an der Eurozone teilnehmenden Währungen Verrechnungskurse und keine Wechselkurse.

 

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Wertaufbewahrungsmittel

Da Geld haltbar und wertbeständig ist, kann es zur Wertaufbewahrung genutzt werden. Voraussetzung dafür ist das Vertrauen in die Stabilität des Geldwerts.

 

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Zahlungsbilanz

Indikator eingegangener und ausgegangener Geldbeträge eines Landes. Die laufende Zahlungsbilanz ergibt sich aus der Summe der Handelsbilanz (Differenz zwischen Warenimport und -export), der erbrachten Dienstleistungen (Transport, Versicherungen) und der Auslandszahlungen (Transfers der Emigranten in ihre Heimatländer, Einkünfte aus im Ausland angelegtem Kapital).

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Zahlungsmittel

Eine Zahlung wird miet der Übergabe bzw. Übertragung von Zahlungsmitteln bewirkt. Als Zahlungsmittel gelten Bargeld und Buchgeld. Neben Bargeld und Buchgeld gibt es noch andere Zahlungsmittel, die jedoch nur sehr begrenzt verwendungsfähig sind. Man nennt sie Geldersatzmittel, Hilfszahlungsmittel oder Geldsurrogate.

 

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Zentralbank (Notenbank)

Zentrale geldpolitische Institutionen einer Volkswirtschaft, die die Ziele der Geldpolitik aktiv verfolgt und den Zahlungsverkehr in einer Volkswirtschaft sicherstellt. Aus diesen Aufgaben ergeben sich die beiden fudnamentelen Funktionen einer Notenbank :

 

  • Sie ist Hüterin der Währung

  • Sie fungiert als letztinstanzlicher Kreditgeber, letzte Quelle liquider Mittel.

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